|

Bett

(September 2018) Mein altes Bett (mit einem Metallrahmen) hat mir nicht mehr gefallen und ich wollte mir selbst eines aus Holz bauen. Heraus gekommen ist dieses Bett. Wie so oft habe ich während dem Bau leider keine Bilder gemacht …

Hier sieht man also schon das Bett, als ich es zum Test zusammengesetzt habe.

Die Beine und die Konstruktion der Kopfseite bestehen aus L-Stahl, bei dem ich unten noch ein Dreieck als Auflage eingeschweißt habe. Das Kopfteil habe ich nach hinten leicht abfallen lassen und daher den L-Stahl zerschnitten und wieder schräg angeschweißt.

Der Rest des Gestells besteht aus Eichenbohlen. Ich habe es so konstruiert, dass die Baumkante erhalten bleibt, aber die Nutzung nicht eingeschränkt wird. Daher ist die Matratzenseite gerade abgesägt, um keine störenden Kanten zu haben und nach unten die Baumkante belassen. Innen habe ich eine Leiste angebracht, auf der das Lattenrost aufliegen kann. Dies habe ich dann mit der außen Sichtbaren Baumkante zurechtgefeilt, um einen sauberen Übergang zu erhalten.

Um die Bohlen an die Beine anzubringen, habe ich die Bohlenenden mit einem Kettenstemmer eingeschlitzt. Leider hatte ich keine dünnere Kette, sodass die Schlitze etwas zu breit sind und mit dünnen Distanzplatten aufgefüllt werden mussten.

Nach Ewigkeiten Schleifen und Ölen sah es dann so aus.

Die Metallteile habe ich mit unbearbeitet gelassen und nur mit einem Klarlack gestrichen.

Für die Verbindungen habe ich schwarze Schlossschrauben verwendet, damit keine hässlichen Schraubköpfe zu sehen sind und die Schraube im Holz nicht durchdreht.

Fertig.

Hier liegt noch meine alte Matratze, da die neuen noch nicht geliefert waren.

Leider ist der Bettkasten ein bis zwei Zentimeter zu groß geworden, da ich absichtlich etwas Luft gelassen habe, damit die Matratzen nicht zu eng eingelegt werden müssen.

Das war ein Fehler!

Ich hatte damit gerechnet, dass die Matratzen etwas größer sind als das angegebene Maß, was ich so mehrfach „im Internet gelesen“ hatte. Das war leider nicht der Fall, weshalb jetzt eine Lücke zwischen Matratze und Bettkasten ist. Zu korrigieren ist das nun nicht mehr.

Man lerne: Verlass dich nicht auf irgendwelche Maße, sondern mess‘ selber nach.

Da ich während des Bauens die Matratzen noch nicht hatte, war das aber leider nicht möglich gewesen.

Ähnliche Beiträge

  • Wanduhr #1

    (Mai 2020) Ein kleines Projekt für Zwischendurch, weil ich eine schöne Wanduhr für die Küche haben wollte. Auf der Rückseite befindet sich ein kaum hörbares Funkuhrwerk. Die Edelstahlseile, die ich für das Ziffernblatt verwendet habe, habe ich einfach von hinten mit Heißkleber befestigt. Damit dieser nicht hervorsteht, habe ich die Löcher vorher stark angesenkt. Wie…

  • Gitarre #1

    (Januar bis April 2018) Ich wollte mir eine Gitarre bauen und habe mich auf die Suche nach Plänen gemacht, nach denen ich mir eine Akustikgitarre bauen kann. Dabei bin ich auf „Rall Guitars & Tools“ gestoßen und habe mich für eine OM-14 entschieden. Die meisten Teile habe ich auch gleich über diesen Shop bezogen. Der…

  • Recurve-Bogen #2

    (April / Mai 2021) Nach den Erfahrungen des Prototyps wollte ich nun den richtigen Bogen bauen. Ich wollte kein eingefärbtes Holz, sondern nur Holz in seiner echten Farbe verwenden, was die Auswahl etwas schwieriger gemacht hat. Dabei herausgekommen sind die hier zu sehenden Hölzer, die ich zu schmalen Brettchen gesägt habe. Es ist Red Heart…

  • Nachtschränkchen

    (irgendwann 2017 ?) Ein Nachtschränkchen aus Buche-Leimholzplatten aus dem Baumarkt. Die Beine bestehen aus drei Lagen Leimholzplatte, die ich verleimt und zurechtgesägt habe. Unterhalb der Tischplatte gibt es ein Fach für Bücher oder in meinem Fall ein Tablet. Darunter ein Schrankfach mit Unterteilung für sonstigen Kram.

  • Bohrerkasten

    (irgendwann 2020 ?) Bisher hatte ich meine Bohrer in einem Pappkarton, der aber mittlerweile halb zerrissen ist. Daher musste ein ordentlicher Aufbewahrungsort für meine Bohrer her. Den Kasten habe ich aus Holzresten verleimt und Nuten als Führungen für die Schubladen eingesägt. Die Führungen selbst habe ich dann mit Wachs behandelt, damit sie besser gleiten. Dann…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert